Teba Magazin 2010

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DIE GESCHICHTE DER JALOUSIE - DIE RÜCKKEHR EINES KLASSIKERS

Das Vorbild für die Jalousie (frz. "Eifersucht") bildeten die Fenstergitter orientalischer Harems. Sie waren so beschaffen, dass man hinaussehen konnte, aber nicht hinein. Der Durchbruch zum Hightech-Produkt mit variabel verstellbaren Lamellen gelang zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Am 14. April 1812 erhielt der französische Tischler Cochot ein Patent für seine faszinierende Erfindung.

Obwohl zu Beginn ein "technisches" Produkt wurde die Jalousie schon bald zum Gegenstand gestalterischer Ideen. So gab es unterschiedliche Jalousien für Monumentalbauten, vornehme Wohnräume und schlichte Wohnungen. Die Technik verschwand hinter einer Verblendung und die Lamellen erhielten unterschiedliche Farben. Nach dem zweiten Weltkrieg hielt die Lamelle aus Aluminium Einzug in den Gestaltungsbereich "Fenster".

Die hohe Ästhetik und gestalterische Vielfalt der Jalousie hat zu einer wahren Renaissance dieses Klassikers geführt. Ihre Wandlungsfähigkeit ist so enorm, dass sich für alle räumlichen Bedingungen individuelle Lösungen finden lassen.

Teba Magazin 2010. "Willkommen Sonne"